Produktion
 
Bild 1 Der Beruf des Fleischers hat eine lange Tradition, er gehört zu den ältesten Handwerken überhaupt. Im Mittelalter schon erreichte er seine große Blüte und steht seither für qualitativ hochwertige Fleisch- und Wurstwaren. Das Berufsbild des Fleischers hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Gehörte früher das Schlachten und die körperlich schwere Arbeit zwangsläufig zum Beruf, so wird heute in den meisten Betrieben aus hygienischen, umweltpolitischen sowie betriebswirtschaftlichen Gründen das Fleisch aus Schlachtbetrieben bezogen. Die ehemals körperlich sehr anstrengende Arbeit wird heute durch moderne Maschinen, Geräte und Vorrichtungen erleichtert.

Die Belieferung unseres Betriebes mit Schweinehälften zur Verarbeitung sowie Innereien und Fleischteilen erfolgt täglich frisch durch den Schlachthof Jena. So bieten wir auch unseren Kunden täglich Fleisch- und Wurstwaren von besonderer Frische und hoher Qualität an. Unsere Angebotsvielfalt aus eigener Herstellung reicht von Feinkostspezialitäten über Kochwurst- wobei es allein acht Sorten Leberwurst gibt-, Rohwurst, Brühwurst, Roh- und Kochpökelwaren bis hin zu Konserven und Fleischzubereitungen. Aus zwölf verschiedenen Sorten Rohwurst kann der Kunde wählen, ob naturgereifte Salami oder Knacker mit feuriger Chili-Note, sicher ist für jeden Geschmack das Passende zu haben. Natürlich gibt es neben den Wurst- und Fleischspezialitäten auch ein reichhaltiges Angebot für den Partyservice. Präsentkörbe, Geschenkkartons und diverse andere Artikel werden nach Kundenwunsch hergestellt und bereichern unsere Produktpalette.

Das Geheimnis unserer prämierten Wurstwaren ist die Verknüpfung traditioneller Rezepte mit handwerklicher Qualität. So kommen die Rezepturen der Großväter Adolf Michel und Rudolf Fleischmann zum Einsatz. Schon sie verliehen der Wurst das Aroma mit edlen Gewürzen und legten dabei großen Wert auf eine ordentliche handwerkliche Herstellungspraxis. In der Region waren sie deshalb bekannt und geschätzt ebenso wie der Vater Achim Michel.

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Heute erfolgt die Produktion in unserem Betrieb nach den strengen Regeln der Hygienevorschriften für handwerkliche Fleischereien. Regelmäßige Trinkwasseruntersuchungen, die Dokumentation der Eigenkotrolle sowie die Organisation der bakteriologischen Untersuchung von Tupfer-, Wurst- und Fleischproben im Labor gehören ebenso zur gängigen Praxis wie die tägliche sensorische Untersuchung der hergestellten Waren, die Bereitstellung von Hygienekleidung für unsere Mitarbeiter durch einen Mietservice und die Hygieneschulungen durch Fachpersonal.

Bild 3 Trotz vorwiegend handwerklicher Arbeit hat auch bei uns die Computertechnik Einzug gehalten. Computergesteuerte Waagen im Verkaufsbereich sind ebenso nicht mehr wegzudenken, wie unser computergesteuerter Umluftbackofen, computerisierte Räucheranlagen, Tumbler und Füllmaschine in der Verarbeitung. Unsere Fleischer sind mit den neuesten Techniken vertraut, sind Fachleute auf dem Gebiet der Hygiene und sich somit ihrer Verantwortung für die Gesunderhaltung unserer Kunden und den Schutz der Umwelt bewusst.